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| Mai08 |
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| monat zurück | zum elektro-eingang | monat später |
| freitag 09. 20.00 Uhr || samstag 10. || sonntag 11.05 16.00 - 19.00 Uhr | ||
| EHAUS ][ marte kiessling |
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| Nadja Frank, Janine Eggert, Phillip Ricklefs ::: all change please ::: |
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Die Ausstellung der drei jungen Künstler Janine Eggert, Nadja Frank und Philipp Ricklefs stellt einen Wendepunkt dar. `all change please´ ist die Absage an supply und die Ansage an demand. Janine Eggert entwickelt geometrische Körper, deren Volumina durch die Bearbeitung der Oberflächen gebrochen werden. Die herausgearbeiteten Farbfelder strukturieren die Flächen und spielen mit der optischen Wahrnehmung. Über die Oberfläche hinaus findet eine Aktivierung in die Tiefe statt. Der Ausgangspunkt der künstlerischen Reflektion von Nadja Frank ist abstrakte Malerei, die versucht im real räumlichen eine neue Definition zu finden. Die Grenze, die zwischen der Malerei und dem Objekthaften liegt steht im Mittelpunkt der Auseinandersetztung, ausgehend von einer konsequenten Bildhinterfragung, in dem die Malerei aus dem Bild herausbricht und Farbe selbst zum Material wird. Philipp Ricklefs bearbeitet visuelle Eindrücke des Alltäglichen. Durch Abstraktion der Formen und Extrusion von Flächen entstehen Körper. Farbige Akzente und sanfte Reflexionen lassen die Körper vibrieren. In der Ausstellung `all change please´wird eine gemeinsame Arbeit der drei Künstler realisiert. |
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| freitag 23. 20.00 Uhr || samstag 24. || sonntag 25. 16.00 - 19.00 Uhr | ||
| EHAUS ][ jasperson | ||
| Miguel Martinez ::: This Used to be My Playground ::: Bilderserie | ||
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Die Disco ist ein Gerät, das die Entfremdung der Stadt spiegelt und genießbar macht: alles was im Alltag nervt, die Enge in der U-Bahn, der Gestank, der Lärm, wird in der Disco transformiert - und gesteigert: eine gute Disco ist verqualmt, zu voll und zu laut. |
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Miguel ist meine erste Internetbekanntschaft seit 1993. Seine Fotos fielen mir letztes Jahr auf flickr auf - Miguel schien sich vor allem in der Hamburger Clublandschaft rumzutreiben, manchmal auch auf Antifa-Demos, und verblüffenderweise schien er hin und wieder Zugriff auf teure Autos wie Lamborghinis und RollsRoyce zu haben. Manchmal macht er Spritztouren nach Italien und fotografiert die Karren in Calabrien - mit Leuten in German Wasted Youth T-Shirts drin. Als ich ihn in seiner Wohnung treffe, um die Bilder für THE THING rauszusuchen, fällt mir auf, dass es die meisten dieser Orte nicht mehr gibt: Tanzhalle, Click, Weltbühne, Planeten & Blumen, die Landschaften unseres Vergnügens - weg, verschwunden. | ![]() Text: Christoph Schäfer |
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Mehr Fotos von Miguel könnt ihr auf flickr sehen - das inzwischen Yahoo gehört - und auch, manchmal, wenn ihr eure Premium-Cola ausgetrunken habt, dann gibts auf der Innenseite des Labels so Bilder gedruckt, da sind auch welche von Miguel dabei. |
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| freitag 30. 20.00 Uhr || samstag 31. || sonntag 01.Juni 16.00 - 19.00 Uhr | ||
| EHAUS ][ marte kiessling | ![]() |
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| Release der Gruppe cameracartell Blicke nach Aussen - views to the outside gegründet: marte kiessling, vanessa nica mueller, wolfgang fütterer, 2008 |
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Cameracartell ist ein offenes Künstlernetzwerk, dessen Fokus im internationalen Austausch und Werkdialog liegt. Die Kamera als Auge der Welt. Der Schwerpunkt ist Videokunst, Videoinstallationen, Experimentalfilm verschiedenster Form und fotografische Arbeiten, deren Fokus nicht im Print liegt. |
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| korridor || Ireland lasse lau || belgium lena liselotte schuster || germany marte kiessling || germany michael johansson || sweden michelle letowska || great britain |
sturla brandth grØvlen || norway thomas hörl || austria vanessa nica mueller || germany wolfgang fütterer || germany zefrey throwel || USA |
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Der Begriff des Kartells wird bewußt übernommen und in seiner Bedeutung transformiert. Die Mitglieder eines Kartells geben ihre rechtliche und wirtschaftliche Autonomie nicht auf. Sie bleiben eigenständig, unterwerfen aber bestimmte Handlungsmöglichkeiten den Absprachen des Kartells. Das Camerakartell greift Strategien der Marktwirtschaft auf, um sich diskursiv in künstlerischen Prozessen zu verbreiten und zu präsentieren. Während sich Konzerne marktaggressiv globalisieren, ist unser Ansatz sich im künstlerischen Austausch entwickelt. Cameracartell existiert zwischen den Orten. Präsentationen sind an vielfältigen Orten und Situationen möglich und gewünscht: Offgalerie, Kino, Museum of Modern Art, eine Almhütte in der Schweiz oder ein Bundeswehrzelt in Afganistan. Ein festgelegtes Thema einer Präsentation bzw. Ausstellung ist Voraussetzung für eine Teilnahme an einer Aktion des Cameracartells. Am 30.05 im Elektrohaus beschäftigen wir uns mit dem Thema: Blicke nach Aussen. |
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