2007
Juni
monat zurück zum elektro-eingang monat später


freitag 1.06 ab 20.00 Uhr
samstag 02.06 ab 20.00 Uhr
sonntag 03.06 16.00 - 20.00 Uhr
elektrohaus / Eske Schlüters
Kathrin Wolff:::Karoushi
Rauminstallation
Die Installation ist eine mehrdimensionale Zeichnung als begehbares Raumbild. Tiere im komatösen Dornröschenschlaf, utopische Stadtlandschaften und kulissenhafte Attrappen, fügen sich zu einer Erzählung ohne Anfang und Ende zusammen. Die fröhlichbunten Spielfiguren sind traurigmelancholisch inszeniert und streifen die Grenze zum Surreal - Alptraumhaften, das Fröhlichkeit anhaftet.
freitag 15.06 ab 20.00 Uhr
samstag 16.06 ab 19.00 Uhr
sonntag 17.06 16.00 - 19.00 Uhr
elektrohaus / Sandra Thomsen
MORAL TARANTULA:
(COCKTAILKIRSCHEN AUF DIE ZWIEBEL)
EIN SCHLECHTER TAG FÜR OBST- UND DROGENHÄNDLER
Gruppenausstellung
BARA ++ ANDRÉ´BUTZER ++ PATRICK SCHELL ++ DIRK MEINZER ++ THILO HEINZMANN ++ RALF SCHAUFF ++ ANDREW GILBERT ++ TINE FURLER ++ ANDREAS HOFER ++ MAYA KÖRNER ++ ABEL AUER ++ BJÖRN DAHLEM ++ PROF.WINKLER ++ STEFAN MARX ++ MIGUEL MARTINEZ ++ THOMAS HELBIG ++ NEVAN LAHART ++ WANJA SCHAUB ++ YPS ++ HELENA HUNEKE ++ THOMAS SCHUMAN ++ KLAUS SCHUMANN ++ ARMIN KRÄMER ++ BRETT LUND ++ DOROTA JURCZAK ++ STEFAN KOZALLA ++ CHRISTIAN FLAMM ++ ANABELLE JÖNS ++ KATHARINA TRUDZINSKI++ERWIN KNEIHSL ++ CARSTEN MEYER ++ MARCEL HÜPPAUFF ++ ASTRID SOURKOVA++MICHAELA EICHWALD++ULRICH WULFF ++ MARKUS SELG ++ MATT SMITH ++ TIM KAISER ++ JOACHIM LENGENFELDER ++ ANDREAS NICKEL
Das Gespenst der Avantgarde erwacht von neuem und schafft sich ein anarchistisches Regime persönlichster Freiheiten und universeller Begierden.

Aus der Vergangenheit eures Verlangens, über die heute vorherrschenden kümmerlichen Reste der marktgesteuerten Kunstpostkartenmalerei und den sinnentleerten Gesten ästhetisierter Raumteiler hinweg, schreiten wir voran in die Zukunft noch ungeahnter Wünsche und Formen. Auch das Vage und Halbwollen, welches als goldenes Kalb sich in der Gegenwart verkrampft an seine Deutungshoheit klammert, lässt uns nicht innehalten. Bleibt nur immer modisch progressiv und reformorientiert, wir dagegen tauchen durch die Gischt des Tages hindurch, auf dem Kunstwerk als Zeichen menschlicher Präsenz balancierend.

Wir bilden kein Kollektiv, sondern eine Kunstausstellung ungesehnen Ausmass, durch alle Medien hindurch wird der Raum erleuchtet, schafft sich seine eigenen Sonnen und wird den Zweck und die Fesseln der Kunst verbrennen.

Das noch zu webende Netz wird tragen, und uns nähren. Verpuppte Gesichter lächeln heraus, verfangen in einer fremden Moral erscheint die Cocktailkirsche als Ruhmesblatt, doch diese Zwiebel wird zu Tode gestreichelt, der Stich wäre vergeudet. Und doch wollen wir vergeuden unsere Fähigkeiten, uns nicht spezialisieren und perfektionieren. Alles muss immer zu gut gemacht werden, aber nur keine Absichten zulassen. Wir nehmen unsere Drogen nicht mehr ernst und schenken sie den Schulkindern, auf dass sie aufhören, sich zu bilden und die Paläste verlassen. Birnen, Äpfel, Zwetschgenkuchen,
Miau,
die Spinne hat gerufen!