1965, MA in Germanistik, Amerikanistik und Ethnologie/Frankfurt a. Main;
Diplom Visuelle Kommunikation (J. B. Blume)/ HfbK Hamburg
Arbeitet als reisende Künstlerin (Mongolei, Finnland, Island, USA).
Quell der Arbeiten sind die verschiedenen Inhalte und Perspektiven kulturellen
Transfers von einem Land ins andere und wieder zurück. Als Medien nutzt sie Sprache,
Fotografie und Zeichnung sowie akustische Feldaufnahmen. Meine Methodik basiert
auf der Poetik sogenannter offener Systeme (Autopoesis) und führt zuweilen in die
Bereiche experimenteller Vorträge und des Mindmappings.
Fotografie
Der größte Teil meiner fotografischen Arbeit befasst sich mit der Dokumentation kultureller
Parameter: Häuser und Wohnungen, in denen wir leben; Gärten und Friedhöfe, (Haus)Tiere,
verschiedene Auffassungen von Landschaft. Ich bin dabei mehr am Aufbau vergleichender "Sammlungen",
interessiert, die von unterschiedlichen Kulturen verstanden werden können... als an der Produktion
ästhetischer Serien. Mein Ansatz, vor allem wenn kombiniert mit begleitenden Notizen,
ist vielmehr der einer Ethnografin.
Audio
Seit 2002 verwende ich Feldaufnahmen, um die jeweilige Umgebung festzuhalten.
Das Material wird überarbeitet, teilweise gesampled und/oder umarrangiert und
in einen (teilweise imaginären) ethnografischen Kontext wiedereingepasst.
Reisen & Sprache
Das Reisen und Schreiben ist Teil meiner Arbeit: Notizen und Beobachtungen,
das Erzählen und Sammeln von Geschichten, die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten
von Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen (oder Personen). Sprache ereignet
sich immer an der Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. Daher ist jeder Satz
und jede "Übersetzung" eine Reise durch die Topoi eines menschlichen Geistes. |