| elektrohaus][Carolin Lörch |
6 Ways To Make People Like You
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Die Ausstellung heisst "6 Wege um zu machen dass Leute Dich moegen" weil gemocht werden nämlich das Hauptziel aller Menschen ist und gleichzeitig für so viele unerreichbar ist und bleibt. Vielleicht ist es tatsächlich gar nicht so erstrebenswert gemocht zu werden? Die ausstellenden Kuenstler sind daran interessiert wie die Gesellschaft exponentiell an Formen der Kommunikation zunimmt, jedoch gleichzeitig tatsächliche, ernsthafte Kommunikation abzunehmen scheint. Natürlich auf nicht zu modernste Weise.
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Melissa Gates lebt und arbeitet in london als illustratorin
und Animatorin. Sie hat einen Kater namens Rudy dessen wirklicher
Name Der Dunkle Primz lautet. Sie mag gern spazierengehen,
im Cafe sitzen und starken Kaffee trinken und sich mit
den Fahrrad zu verfahren.
Dominik Binegger ||london||
Illustrator und Animator. Kurzgesagt, jongliert er in
seinen Arbeiten hauptsächlich mit emoti-
onalen Sonderangeboten. Mal ist die pizza
ein persönlicher Triumph
ein anderes mal kommt ein Steak daher
und lädt zum draufklicken ein. Spare
Ribs sind ein wieder-
kehrendes Symbol des Glücks
(natürlich nur mit seiner geheimen spezial
Sauce) und Schokokekse muss man gut
anschliessen bevor man sich draufstellen will.
Doreen Richelieu braucht
Pop und ihr Pop braucht sie. Ihren analog mit Stift
und Schneidemesser entstehenden Bildern, die oft fragmentarisch
wirken, verhilft sie daher durch knallig
bunte Klebeetiketten zu noch mehr Leuchtkraft. In ihren
Arbeiten gibt es immer Protagonisten, mal sind sie klar
zu erkennen, mal sind sie auf den ersten Blick transparent
und erschliessen sich dem Betrachter erst durch den Blick auf Teile von ihrer
Dingwelt und ihren Gedanken. Wie den Sängern in Pop-Songs geht es ihnen oft
um tragische und radikal subjektive Anliegen, die unzensiert
und ohne Angst vor Pein-
lichkeit ausgesprochen werden dürfen.
Sandra Haselsteiner studierte
freie Kunst und audiovisuelle Medien in Utrecht und Amsterdam.
In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit verschiedenen Seiten menschli-
chen
Unvermögens. Für diese Ausstellung nähert sie sich ganz im Sinne des
Titels den Posen der in Magazinen und Zeitschriften abgebildeten
Persönlichkeiten. Auf spieleri-
sche Weise wird diese Inszenierung der Bilder
aufgefgriffen und weiterver-
folgt. Daraus entstehen unter anderem Zeichnungen
von Personen, die ihr bestes tun, um unbeschwert zu wirken, jedoch von einer
gezwungenen Fröhlichkeit geplagt wer-
den.
DJ-Team "shirley und ted"
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