2006
November
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donnerstag 09.11. ab 20.00 in der MUSEUMSTRASSE 31, ALTONA
elektrohaus ][ joanna katte
FUCKING GOOD ART :: Micro Publishing

Die FGA-Produzenten aus Rotterdam im Gespräch mit Stella Geppert und Ingo Gerken || Berlin ||

Im Dezember 2003 gab FGA die erste Ausgabe von Fucking Good Art - Rotterdam heraus. Es folgten Ausgaben für München, Dresden und Berlin.
Sie vermissten Kritik und Auseinandersetzung; Künstler können mehr Kommentar zu einer Ausstellung gebrauchen als nur freundschaftliches Schulterklopfen oder "Gute Arbeit, Mensch!". FGA laden Künstler, Filmemacher, Kuratoren und andere ein, um Beobachtungen, Kommentare, Meinungen und Geschichten für ein kulturelles City-mapping auf eine direkte und unakademische Art zu schreiben.
Die FGA-Chicago von Kunstkritiker Michael Bulka diente dabei als Vorbild.

Eine Veranstaltung des Elektrohauses bei "WIR SIND WOANDERS", Symposion der Hamburger Kunstorte
sa. 11.11. 19.00 Uhr Eröffnung
so. 12.11. 13.00 - 19.00 Uhr Ausstellung
elektrohaus][Carolin Lörch


6 Ways To Make People Like You

Die Ausstellung heisst "6 Wege um zu machen dass Leute Dich moegen" weil gemocht werden nämlich das Hauptziel aller Menschen ist und gleichzeitig für so viele unerreichbar ist und bleibt. Vielleicht ist es tatsächlich gar nicht so erstrebenswert gemocht zu werden? Die ausstellenden Kuenstler sind daran interessiert wie die Gesellschaft exponentiell an Formen der Kommunikation zunimmt, jedoch gleichzeitig tatsächliche, ernsthafte Kommunikation abzunehmen scheint. Natürlich auf nicht zu modernste Weise.




  • Melissa Gates lebt und arbeitet in london als illustratorin und Animatorin. Sie hat einen Kater namens Rudy dessen wirklicher Name Der Dunkle Primz lautet. Sie mag gern spazierengehen, im Cafe sitzen und starken Kaffee trinken und sich mit den Fahrrad zu verfahren.

  • Dominik Binegger ||london|| Illustrator und Animator. Kurzgesagt, jongliert er in seinen Arbeiten hauptsächlich mit emoti- onalen Sonderangeboten. Mal ist die pizza ein persönlicher Triumph ein anderes mal kommt ein Steak daher und lädt zum draufklicken ein. Spare Ribs sind ein wieder- kehrendes Symbol des Glücks (natürlich nur mit seiner geheimen spezial Sauce) und Schokokekse muss man gut anschliessen bevor man sich draufstellen will.

  • Doreen Richelieu braucht Pop und ihr Pop braucht sie. Ihren analog mit Stift und Schneidemesser entstehenden Bildern, die oft fragmentarisch wirken, verhilft sie daher durch knallig bunte Klebeetiketten zu noch mehr Leuchtkraft. In ihren Arbeiten gibt es immer Protagonisten, mal sind sie klar zu erkennen,  mal sind sie auf den ersten Blick transparent und erschliessen sich dem Betrachter erst durch den Blick auf Teile von ihrer Dingwelt und ihren Gedanken. Wie den Sängern in Pop-Songs geht es ihnen oft um tragische und radikal subjektive Anliegen, die unzensiert und ohne Angst vor Pein- lichkeit ausgesprochen werden dürfen.

  • Sandra Haselsteiner studierte freie Kunst und audiovisuelle Medien in Utrecht und  Amsterdam. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit verschiedenen Seiten menschli- chen Unvermögens. Für diese Ausstellung nähert sie sich ganz im Sinne des Titels den Posen der in Magazinen und Zeitschriften abgebildeten Persönlichkeiten. Auf spieleri- sche Weise wird diese Inszenierung der Bilder aufgefgriffen und weiterver- folgt. Daraus entstehen unter anderem Zeichnungen von Personen, die ihr bestes tun, um unbeschwert zu wirken, jedoch von einer gezwungenen Fröhlichkeit geplagt wer- den.

    DJ-Team "shirley und ted"